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Künstliche Intelligenz (KI)/ Artificial Intelligence (AI)

Im Allgemeinen bezeichnet künstliche Intelligenz den Versuch, bestimmte Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden, indem z. B. ein Computer so gebaut und programmiert wird, dass er relativ eigenständig Probleme bearbeiten kann. Oftmals wird damit aber auch eine nachgeahmte Intelligenz bezeichnet, wobei durch meist einfache Algorithmen ein „intelligentes Verhalten“ simuliert werden soll, etwa bei Computerspielen.

Im Verständnis des Begriffs künstliche Intelligenz spiegelt sich oft die aus der Aufklärung stammende Vorstellung vom „Menschen als Maschine“ wieder, dessen Nachahmung sich die sogenannte starke KI zum Ziel setzt: eine Intelligenz zu erschaffen, die das menschliche Denken mechanisieren soll, bzw. eine Maschine zu konstruieren und zu bauen, die intelligent reagiert oder sich eben wie ein Mensch verhält. Die Ziele der starken KI sind nach Jahrzehnten der Forschung weiterhin visionär.

Künstliche Intelligenz findet heute viele Anwendungsgebiete. Ziel ist, unser Leben zu vereinfachen und den Menschen als Fehlerquelle zu eliminieren.

Anwendungsgebiete können z.B. sein:

  • Digitale Sprachassistenten im täglichen Leben
  • Auswertung großer Datenmengen (Big Data Analytics)
  • Mustererkennung in dem Nutzungsverhalten von Kunden
  • Klassifizierung von Webseiten und Werbeinhalten nach Relevanz
  • Automatisierte Aussteuerung der Marketingkampagnen
  • Logische Schlussfolgerungen bei der Akquise neuer Kunden
  • Chatbots
  • Personalisierter Content/Content Creation per Algorithmus

Daneben finden die Algorithmen der künstlichen Intelligenz Anwendung in der CyberSecurity.

Folgende Annahmen lassen sich zur Zukunft der Cybersicherheit und EU-DSGVO treffen:

Annahme 1: Machine Learning erfordert Prozesstransparenz, nicht nur wegen DSGVO

Viele Machine Learning-Systeme sind heute eine „Black Box“: Niemand weiß genau, was zwischen der Eingabe der Informationen und der Ausgabe der Ergebnisse geschieht. Das gilt auch, wenn sie personenbezogene Daten bearbeiten. Doch im Rahmen der DSGVO müssen Unternehmen in der Lage sein, betroffenen EU-Bürgern die Wirkungsweise der eingesetzten automatisierten Systeme für die Datenbearbeitung zu erklären.

Annahme 2: Auch Cyberkriminelle sehen die Potenziale von Künstlicher Intelligenz

Der Wettlauf zwischen Security-Experten und Cyberkriminellen geht daher auch mit KI weiter. So haben vor kurzem Sicherheitsforscher untersucht, wie sich KI für bösartige Angriffe missbrauchen lässt. Dies geschieht vorwiegend auf drei Arten: Bestehende Bedrohungen werden erweitert, neue Bedrohungen erzeugt und die Bedrohungstypen verändert. Unternehmen sollte also bewusst sein, dass durch KI in absehbarer Zeit neuartige Gefahren entstehen.

Annahme 3: Cybersecurity profitiert von Machine Learning – wenn die Muster erkannt werden

Fazit:

Ohne CyberSecurity funktioniert keine künstliche Intelligenz, ohne künstliche Intelligenz ist die CyberSecurity nur halb so schlagkräftig. Sprechen Sie uns an und finden Sie heraus, wie auch Sie von der neuesten Technik profitieren können.