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All­ge­mei­ne Geschäfts- und Honorarbedingungen

§ 1 Allgemeines

1.1 Die nach­ste­hen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen regeln die Bezie­hun­gen zwi­schen dem Ver­triebs­part­ner, Ver­trags­part­ner oder Kun­den – im wei­te­ren Ver­trags­part­ner genannt – und der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH sowie deren Nie­der­las­sung und gel­ten für deren Dienst­lei­tun­gen und Pro­duk­te sowie der Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­te der Nie­der­las­sun­gen.
1.2 Die­se gel­ten somit auch für alle künf­ti­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart wer­den. Spä­tes­tens mit Ent­ge­gen­nah­me der Leis­tun­gen gel­ten die­se Bedin­gun­gen als ange­nom­men. Gegen­be­stä­ti­gun­gen des Käu­fers unter Hin­weis auf sei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen wird hier­mit aus­drück­lich wider­spro­chen.
1.3 Abwei­chun­gen von die­sen AGB sind nur wirk­sam, wenn die­se sei­tens wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH oder deren Nie­der­las­sun­gen schrift­lich bestä­tigt wer­den.
1.4 Grund­la­ge für alle Ange­bo­te und Auf­trä­ge mit inlän­di­schen und aus­län­di­schen Ver­trags­part­nern ist deut­sches Recht, wobei aus­schließ­lich die nach­ste­hen­den Ver­trags­be­din­gun­gen maß­ge­bend sind
1.5 Die­se AGB gel­ten in ihrer jeweils gül­ti­gen Fas­sung auch für alle zukünf­ti­gen Ver­trags­ver­hält­nis­se zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en im Rah­men einer lau­fen­den Geschäfts­be­zie­hung, ohne dass es eines erneu­ten Hin­wei­ses auf sie bedarf. Dies gilt auch dann, wenn die­se AGB dem Kun­den erst nach dem ers­ten Ver­trags­schluss zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en zur Kennt­nis gelangt sein sollten.

§ 2 Ange­bot und Vertragsabschluss

2.1 Die Bestel­lung des Kun­den auf­grund des unver­bind­li­chen Ange­bots von wibocon stellt einen rechts­ge­schäft­li­chen Antrag gemäß § 145 BGB dar.
2.2. Mit der Zustim­mung (schrift­lich oder elek­tro­nisch oder per Web­ba­sier­ter Buchung) bzw. mit der Nut­zung der Dienst­leis­tung und Pro­duk­te akzep­tiert der Ver­trags­part­ner die Geschäfts­be­din­gun­gen inklu­si­ve wei­te­rer Ver­trags­be­stand­tei­le der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen.
2.3 Münd­li­che Abre­den, Zusa­gen sowie Abweichungen/ Neben­ab­re­den von den vor­lie­gen­den Geschäfts­be­din­gun­gen bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der schrift­li­chen Bestä­ti­gung durch die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH oder der jewei­li­gen Nie­der­las­sun­gen. Die Abtre­tung von Ver­trags­an­sprü­chen gegen die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen ist nur mit schrift­li­cher Bestä­ti­gung durch wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH bzw. der jewei­li­gen Nie­der­las­sun­gen zuläs­sig. § 354a HGB bleibt unbe­rührt.
2.4 Der Inhalt und die Aus­füh­rung des Ver­tra­ges rich­ten sich aus­schließ­lich nach dem Inhalt des bei­der­sei­tig unter­schrie­be­nen Ver­tra­ges.
2.5. Ver­trä­ge kön­nen auch elek­tro­nisch geschlos­sen wer­den, z.B. durch Web­bu­chun­gen, bzw. Signie­rung mit­tels elek­tro­ni­scher Signaturverfahren.

§ 3 Leis­tun­gen und Mit­wir­kung des Kunden

3.1 Leis­tun­gen der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und deren Nie­der­las­sun­gen gel­ten als erbracht, wenn die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen und die dar­aus fol­gen­den Emp­feh­lun­gen dem Ver­trags­part­ner zuge­gan­gen sind. Ob und wie sei­tens des Ver­trags­part­ners eine Umset­zung erfolgt, ist für den Erfolg der Erbrin­gung von Bera­tungs­leis­tun­gen uner­heb­lich.
3.2 Der Ver­trags­part­ner ver­pflich­tet sich, wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und ihrer Nie­der­las­sun­gen alle für die ord­nungs­ge­mä­ße Ver­trags­er­fül­lung erfor­der­li­chen Unter­la­gen, Daten und sons­ti­gen Infor­ma­tio­nen voll­stän­dig und inhalt­lich rich­tig zur Ver­fü­gung zu stel­len bzw. zu ermög­li­chen, dass die­se durch wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und ihrer Nie­der­las­sun­gen erstellt wer­den kön­nen. Wäh­rend der Auf­trags­er­fül­lung ein­tre­ten­de Ände­run­gen der Daten oder Infor­ma­tio­nen oder ande­rer für die Auf­trags­er­fül­lung wich­ti­ger Umstän­de sind wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH oder deren Nie­der­las­sun­gen unver­züg­lich schrift­lich mit­zu­tei­len.
3.3 Der Ver­trags­part­ner ver­pflich­tet sich, wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen schrift­lich mit­zu­tei­len, an wel­che Über­mitt­lungs­adres­se sowie an wel­che Emp­fangs­per­so­nen Unter­su­chungs­er­geb­nis­se und Arbeits­er­geb­nis­se wei­ter­zu­ge­ben sind. Fer­ner ist schrift­lich dar­zu­le­gen, wel­che Über­tra­gungs­mit­tel (Tele­fon, Tele­fax, Brief­post, Boten, Sys­te­me mit elek­tro­ni­schen Ver­schlüs­se­lungs­me­tho­den und gesi­cher­ten Über­mitt­lun­gen) gewählt und wel­che beson­de­ren Vor­keh­run­gen dabei getrof­fen wer­den sol­len sowie wel­cher Grad der Ver­trau­lich­keit ein­zu­hal­ten ist. Mit­tei­lun­gen und Ver­sen­dun­gen durch wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen erfolgt auf Gefahr des Emp­fän­gers.
3.4 Der Ver­trags­part­ner ver­si­chert mit sei­ner Unter­schrift unter einer Ver­trags­ver­ein­ba­rung, dass sei­ne Anga­ben bezüg­lich des berech­tig­ten Inter­es­ses an der Auf­trags­durch­füh­rung den Tat­sa­chen ent­spre­chen und dass mit dem Auf­trag kei­ne geset­zes­wid­ri­gen, sit­ten­wid­ri­gen oder staats­ge­fähr­den­den Zie­le ver­folgt wer­den. Fer­ner ver­si­chert der Auf­trag­ge­ber, zur Ertei­lung der Beauf­tra­gung berech­tigt sein. Bei der Ertei­lung der Beauf­tra­gung von Leis­tung nicht durch den Geschäfts­füh­rer selbst, son­dern durch Erfül­lungs­ge­hil­fen des Auf­trag­ge­bers erteilt wird, hat der Auf­trag­ge­ber für sei­nen Erfül­lungs­ge­hil­fen eine Voll­macht zur Ertei­lung der Beauf­tra­gung vor­zu­le­gen. Schä­den an sei­nem Betriebs­ver­mö­gen durch nicht recht­mä­ßig erteil­te Beauf­tra­gun­gen sei­tens eines nicht berech­ti­gen Ver­trags­part­ner-Erfül­lungs­ge­hil­fen hat wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH sowie deren Nie­der­las­sun­gen nicht zu ver­ant­wor­ten. Die im Rah­men der Leis­tungs­er­brin­gung geschul­de­ten Hono­ra­re sind sei­tens des beauf­tra­gen­den Ver­trags­part­ners voll­stän­dig und ohne Abzü­ge zu ent­rich­ten.
3.5 Die im Rah­men der Arbeit von wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen erho­be­nen Daten sind oft sen­si­bler Art. Die­ses vor­aus­ge­schickt, gestat­tet der Ver­trags­part­ner der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und Nie­der­las­sun­gen aus­drück­lich im Rah­men des Auf­tra­ges den Zugriff und die Nut­zung von Sys­te­men und Daten, die nor­ma­ler­wei­se durch ein­schlä­gi­ge Geset­ze geschützt sind.
3.6 Eine even­tu­ell not­wen­di­ge Unter­rich­tung betrof­fe­ner Per­so­nen über die durch­zu­füh­ren­den Maß­nah­men obliegt allei­ne dem Ver­trags­part­ner.
3.7 Sofern der Auf­trag expli­zi­te Prüf‑, Test- oder Audit-Bestand­tei­le ent­hält, sind Beein­träch­ti­gun­gen der Sys­te­me nicht voll­kom­men aus­zu­schlie­ßen. Der Ver­trags­part­ner erlaubt der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und deren Nie­der­las­sun­gen, bei der Durch­füh­rung alle für den Auf­trag not­wen­di­gen tech­ni­schen und metho­di­schen Mit­tel anzu­wen­den, außer es dro­hen erkenn­bar irrever­si­ble oder nur mit unver­hält­nis­mä­ßig hohem Auf­wand zu behe­ben­de Schä­den. Aus­nah­men kön­nen nur durch expli­zi­te schrift­li­che Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen wer­den, wel­che die Ana­ly­se bestimm­ter Daten oder die Durch­füh­rung bestimm­ter Vor­ge­hens­wei­sen aus­schlie­ßen. Der Kun­de wird wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und Nie­der­las­sun­gen inso­weit von allen Ansprü­chen Drit­ter frei­stel­len und auch auf die Gel­tend­ma­chung eige­ner Ansprü­chen gegen die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und Nie­der­las­sun­gen verzichten.

§4 Sub­un­ter­neh­mer

4.1 Soweit nicht aus­drück­lich schrift­lich anders ver­ein­bart, ist wibocon berech­tigt, zur Erfül­lung der eige­nen ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen Drit­te (Sub­un­ter­neh­mer) einzusetzen.

§ 5 Ver­trau­lich­keit und Geheimhaltung

5.1 Die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und ihre Nie­der­las­sun­gen ver­pflich­ten sich gegen­über dem Ver­trags­part­ner alle als ver­trau­lich bezeich­ne­ten Daten und Infor­ma­tio­nen zu jeder Zeit nach stren­gen Kri­te­ri­en der Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit zu behan­deln und nicht ohne Zustim­mung des Ver­trags­part­ner an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben. Neben Geschäfts­in­for­ma­tio­nen über den Kun­den und Daten über den Auf­trags­ge­gen­stand unter­lie­gen eben­falls auch Infor­ma­tio­nen über die Ver­trags­be­zie­hung zu wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen sowie zum Pro­jekt­hin­ter­grund der Geheim­hal­tung.
5.2 Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich, die von der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen ange­wen­de­ten Arbeits­tech­ni­ken sowie die dadurch gewon­ne­nen Infor­ma­tio­nen, Erkennt­nis­se, Ermitt­lungs­er­geb­nis­se oder sons­ti­ge ver­trags­be­zo­ge­ne Daten nicht ohne vor­he­ri­ge schrift­li­che Ein­wil­li­gung durch die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben. Even­tu­el­le Ver­stö­ße gegen die­se Ver­pflich­tung berech­ti­gen die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und sowie die Nie­der­las­sun­gen zur Auf­lö­sung des Ver­tra­ges aus wich­ti­gem Grund. Die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen bleibt unberührt.

§ 6 Pflich­ten des Kun­den, Rechts­fol­gen bei Ver­stö­ßen, Über­tra­gung auf Dritte

6.1 Der Kun­de ist zur Zah­lung der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung für die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen nach Maß­ga­be des jewei­li­gen Ein­zel­ver­tra­ges ver­pflich­tet.
6.2 Der Kun­de nutzt die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen nur in der Art und dem Umfang, die nach die­sen AGB sowie dem jewei­li­gen Ein­zel­ver­trag und sei­ner Bestand­tei­le wie den Leis­tungs­be­schrei­bun­gen ver­ein­bart oder von bei­den Par­tei­en über­ein­stim­mend vor­aus­ge­setzt sind.
6.3 Der Kun­de stellt sicher, dass alle für die ver­trags­ge­mä­ße Leis­tungs­er­brin­gung durch wibocon erfor­der­li­chen Bei­stel­lungs- und Mit­wir­kungs­leis­tun­gen recht­zei­tig, für wibocon kos­ten­los und voll­stän­dig erbracht wer­den. Der Kun­de wird wibocon bei der Erbrin­gung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen in dem erfor­der­li­chen Umfang unter­stüt­zen, ins­be­son­de­re:
• wibocon für die Leis­tungs­er­brin­gung benö­tig­te Infor­ma­tio­nen fort­lau­fend und in aktua­li­sier­ter Form zur Ver­fü­gung stel­len,
• in sei­nem Herr­schafts­be­reich die Vor­aus­set­zun­gen für die Nut­zung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen schaf­fen,
• den Mit­ar­bei­tern und Beauf­trag­ten von wibocon Zugang zu tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen, etwa phy­sisch sowie per Remo­te-Acces­s/­Re­mo­te-Log-in, gewäh­ren, falls dies zur Erbrin­gung der ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen not­wen­dig ist,
• wib­cocon in dem erfor­der­li­chen Umfang bei der Feh­ler­dia­gno­se und ‑behe­bung unter­stüt­zen.
6.4 Kommt der Kun­de, trotz Mah­nung mit ange­mes­se­ner Nach­frist­set­zung, sei­nen Mit­wir­kungs­pflich­ten nicht nach, so ist wibocon zur frist­lo­sen Kün­di­gung des Ver­tra­ges aus wich­ti­gem Grund berech­tigt, soweit wibocon ein Fest­hal­ten am Ver­trag unzu­mut­bar ist. Wei­ter­ge­hen­de Ansprü­che von wibocon blei­ben hier­von unbe­rührt.
6.5 Der Kun­de darf Rech­te und Pflich­ten aus ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen mit wibocon nur nach vor­he­ri­ger schrift­li­cher (§ 126 BGB) Zustim­mung durch wibocon auf Drit­te über­tra­gen. wibocon wird die Zustim­mung nur aus wich­ti­gem Grund ver­wei­gern. Für mit dem Kun­den i. S. v. §§ 15ff. AktG ver­bun­de­ne Unter­neh­men gilt die Zustim­mung von wibocon als erteilt. Der Kun­de infor­miert wibocon unver­züg­lich, wenn er beab­sich­tigt.
Rech­te und Pflich­ten aus ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen mit wibocon zu über­tra­gen. Die Bestim­mung des § 354a HGB bleibt von vor­ste­hen­der Rege­lung unbe­rührt.
6.6 wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH sowie deren Nie­der­las­sun­gen erbrin­gen ihre Leis­tun­gen auf Basis der vom Kun­den bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen. Dies sind durch den Kun­den rich­tig, wahr­heits­ge­mäß und voll­stän­dig zur Ver­fü­gung zu stel­len. Män­gel aus einem Ver­stoß der Pflich­ten in Satz 1, wel­che der Kun­de bzw. Ver­trags­part­ner zu ver­ant­wor­ten hat, wer­den nicht von wibocon vertreten.

§ 7 Gewährleistung

7.1 Die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und die Nie­der­las­sun­gen über­neh­men kei­ne Gewähr für die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der im Rah­men des Ver­tra­ges beschaff­ten Infor­ma­tio­nen, den Erfolg der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men sowie für die Fol­gen von Ent­schlie­ßun­gen oder Maß­nah­men des Auf­trag­ge­bers, die die­ser auf­grund der Berich­te und Infor­ma­tio­nen der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und einer Nie­der­las­sun­gen fasst.
7.2. wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH sowie deren Nie­der­las­sun­gen erbrin­gen ihre Leis­tun­gen auf Basis der vom Kun­den bereit­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen. Die­se sind durch den Kun­den rich­tig, wahr­heits­ge­mäß und voll­stän­dig zur Ver­fü­gung zu stel­len. Män­gel aus einem Ver­stoß der Pflich­ten in Satz 1, wel­che der Kun­de bzw. Ver­trags­part­ner zu ver­ant­wor­ten hat, wer­den nicht von wibocon ver­tre­ten.
7.3 Dar­über hin­aus haf­tet die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und ihre Nie­der­las­sun­gen dem Auf­trag­ge­ber für die von ihren Mit­ar­bei­tern vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sach­ten Schä­den. Dies gilt nicht im Fal­le der arg­lis­ti­gen Täu­schung sei­tens der Kun­den­mit­ar­bei­ter im Zusam­men­hang mit der Auf­trags­durch­füh­rung.
7.4. Der Auf­trag­ge­ber ver­si­chert, dass alle Infor­ma­tio­nen voll­stän­dig, rich­tig und der jeweils aktu­el­len Kon­fi­gu­ra­ti­on sowie Pro­zess­um­set­zung ent­spre­chen. Schä­den, die am Betriebs­ver­mö­gen des Auf­trag­ge­bers durch ver­se­hent­lich oder wil­lent­lich falsch durch den Auf­trag­ge­ber und sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen kom­mu­ni­zier­te Infor­ma­tio­nen ent­ste­hen, wer­den nicht sei­tens wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH oder deren Nie­der­las­sun­gen getra­gen.
7.5 Eine Haf­tung der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und derer Nie­der­las­sun­gen für leich­te und mitt­le­re Fahr­läs­sig­keit besteht nur bei der Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten. In die­sem Fall wird die Haf­tung für ver­trags­un­ty­pi­sche Schä­den sowie für Fol­ge­schä­den aus­ge­schlos­sen. Für einen ein­zel­nen Scha­dens­fall ist die Haf­tung auf maxi­mal € 25.000, – begrenzt. Als ein­zel­ner Scha­dens­fall gilt die Sum­me der Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aller Anspruchs­be­rech­tig­ten, die sich aus einer ein­zel­nen, zeit­lich zusam­men­hän­gend erbrach­ten, abgrenz­ba­ren und inso­weit ein­heit­li­chen Leis­tung ergibt. Schä­den aus Ver­zug, Unmög­lich­keit und der Ver­let­zung ver­trag­li­cher Pflich­ten bedingt Haf­tung nur, soweit Schä­den vor­her­seh­bar sind.
7.6 Hin­der­nis­se, auf die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und die Nie­der­las­sun­gen kei­nen Ein­fluss haben oder deren Besei­ti­gung wirt­schaft­lich unver­tret­ba­re oder rechts­wid­ri­ge Hand­lun­gen oder eine Gefähr­dung von Mit­ar­bei­tern der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und ihrer Nie­der­las­sun­gen bedingt, wir­ken als die Garan­tie der Vor-Ort-Ver­füg­bar­keit ein­schrän­ken­de und von der Leis­tungs­pflicht befrei­en­de Umstän­de. Sons­ti­ge schuld­recht­li­che Ansprü­che der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen, ins­be­son­de­re die Frei­zeich­nung nach Unmög­lich­keits­recht blei­ben unbe­rührt.
7.7 Die Haf­tung für und auf­grund von Unmög­lich­keit der Leis­tung bedingt durch höhe­re Gewalt, ein­schließ­lich Ursa­chen im Rah­men mili­tä­ri­scher Ope­ra­tio­nen oder durch behörd­li­che Akte wird aus­ge­schlos­sen.
7.8 Ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Ver­trags­part­ners gegen wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und deren Nie­der­las­sun­gen ver­jäh­ren in zwei Jah­ren ab dem Zeit­punkt der Anspruchs­ent­ste­hung.
7.8. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sei­tens des Auf­trag­ge­bers sind auf 25.000, – Euro gede­ckelt. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sei­tens des Auf­trag­ge­bers wer­den nur dann aner­kannt, wenn der Auf­trag­ge­ber zwei­fels­frei das Ver­schul­den des Scha­dens durch wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH nach­wei­sen kann.

§ 8 Ver­gü­tung, Fäl­lig­keit, Preisanpassung

8.1 Für die Leis­tungs­er­brin­gung der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen gel­ten die Prei­se zum Zeit­punkt der Ver­trags­zeich­nung bei­der Par­tei­en.
8.2 Die Ver­gü­tung der Bera­tungs­leis­tun­gen ist zeit­auf­wand­be­zo­gen auf der Grund­la­ge des nach­ste­hen­den Net­to­ho­no­rars (zzgl. Aus­la­gen und gesetz­li­cher Umsatz­steu­er): Tages­satz 1.440, – €
8.3 Der unter 8.2. genann­te Tages­satz gilt nur in der Zeit von Mon­tag bis Frei­tag. Ein­sät­ze an Sams­ta­gen, Sonn- und Fei­er­ta­gen wer­den geson­dert mit einem höhe­ren Satz ver­rech­net. Der Zuschlag an Sams­ta­gen beträgt 50%, an Sonn- und Fei­er­ta­gen wird ein Zuschlag von 100% fäl­lig.
8.4 Unter einem Per­so­nen­tag ist ein Tag oder der über­wie­gen­de Teil der täg­li­chen Arbeits­zeit zu ver­ste­hen, wäh­rend derer ein Bera­ter im Rah­men des Ver­tra­ges durch Leis­tung von Diens­ten oder durch Rei­se­tä­tig­keit zu Ver­trags­zwe­cken in Anspruch genom­men wird.
8.5 Wer­den Mit­ar­bei­ter der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen als Zeu­gen in Pro­zes­sen des Auf­trag­ge­bers in Anspruch genom­men, so ist die­ser ver­pflich­tet, der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen Zeit­auf­wand und Aus­la­gen gemäß den vor­ste­hen­den Kon­di­tio­nen zu ver­gü­ten. Die vom Gericht aus­ge­zahl­te Zeu­gen­ent­schä­di­gung wird auf die Ver­gü­tung angerechnet.

§ 9 Zah­lung, Auf­rech­nung und Zurückbehaltungsrecht

9.1 Soweit nichts ande­res ver­ein­bart ist, sind die Rech­nun­gen der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen sofort nach Rech­nungs­er­halt ohne Abzug zur Zah­lung fäl­lig. Die­ses gilt auch wenn die Leis­tung noch nicht, oder noch nicht voll­stän­dig erbracht wur­den.
9.2 Für die Recht­zei­tig­keit der Zah­lung ist der Ein­gang des voll­stän­di­gen Zah­lungs­be­tra­ges auf einem der Geschäfts­kon­ten von wibocon maß­geb­lich. Bei Zah­lungs­ver­zug ist wibocon berech­tigt, Ver­zugs­zin­sen in Höhe von neun (9) Pro­zent­punk­ten über dem Basis­zins­satz zu erhe­ben.
9.3 Eine Auf­rech­nung mit For­de­run­gen gegen die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen oder die Aus­übung eines Zurück­be­hal­tungs­rechts ist nur bei durch die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen aner­kann­ten oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten For­de­run­gen zuläs­sig. Die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und die Nie­der­las­sun­gen sind berech­tigt, trotz anders­lau­ten­der Bestim­mun­gen des Ver­trags­part­ners, denen zufol­ge Zah­lun­gen vor­ran­gig auf des­sen älte­re Schul­den zunächst auf die Kos­ten, danach auf die Zin­sen und zuletzt auf die Haupt­for­de­rung anzu­rech­nen. Die Auf­rech­nung ist auch dann zuläs­sig, wenn eine ein Zurück­hal­tungs­recht i.S.v. Satz 1 begrün­de­te Gegen­for­de­rung in eine Scha­dens­er­satz­for­de­rung über­geht. Die Aus­übung eines Zurück­be­hal­tungs­rechts durch den Kun­den ist nur zuläs­sig, soweit der Gegen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis beruht.
9.4 Für jede nicht ein­ge­lös­te oder zurück­ge­reich­te Last­schrift hat der Kun­de die ent­stan­de­nen Kos­ten ein­schließ­lich der Kos­ten für die Bei­trei­bung der aus­ste­hen­den Zah­lung in dem Umfang zu erstat­ten, wie er das kos­ten­aus­lö­sen­de Ereig­nis zu ver­tre­ten hat. Dem Kun­den ist der Nach­weis gestat­tet, ein Scha­den sei über­haupt nicht ent­stan­den oder wesent­lich nied­ri­ger als die Pauschale.

§ 10 Stor­nie­rung und Kündigung

10.1 Bei Stor­nie­rung eines vom Ver­trags­part­ner münd­lich oder schrift­lich erteil­ten Auf­tra­ges wird sei­tens wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen unab­hän­gig von der Höhe der ent­stan­de­nen Kos­ten und der bereits erbrach­ten Leis­tun­gen eine Stor­nie­rungs­ge­bühr von 50% des ver­an­schlag­ten Net­to­auf­trags­vo­lu­mens erho­ben. § 8 bleibt dabei unbe­rührt. Bereits erbrach­te Teil­leis­tun­gen wer­den antei­lig in Rech­nung gestellt.
10.2 Die Gel­tend­ma­chung von wei­te­ren Ansprü­chen bleibt vor­be­hal­ten
10.3 Ände­run­gen haben schrift­lich gem. § 126 BGB zu erfolgen.

§ 11 Gerichts­stand, Rechts­wahl und Erfüllungsort

11.1 Der Erfül­lungs­ort für die bei­der­sei­ti­gen Leis­tun­gen und der Gerichts­stand der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH ist Ber­lin.
11.2 Sofern der Ver­trags­part­ner eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts, ein öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen oder Kauf­mann ist und der Ver­trag im Rah­men der Aus­übung sei­nes Haupt­ge­wer­bes geschlos­sen wird, ist der Gericht­stand für alle Rechts­strei­tig­kei­ten Ber­lin. Glei­ches gilt, wenn der Ver­trags­part­ner kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand im Inland hat oder wenn der Wohn- oder Geschäfts­sitz bzw. der gewöhn­li­che Auf­ent­halt zum Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung nicht bekannt ist.
11.3 Für sämt­li­che Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und Nie­der­las­sun­gen und inlän­di­schen oder aus­län­di­schen Ver­trags­part­nern gilt aus­schließ­lich das maß­geb­li­che Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

§ 12 Urhe­ber­rech­te und gewerb­li­che Schutzrechte

12.1 Der Ver­trags­part­ner ist nur berech­tigt, die ihm zur Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­las­se­nen Pro­gram­me, Zeich­nun­gen, Ver­fah­rens­be­schrei­bun­gen und sons­ti­gen Unter­la­gen für den ver­trag­lich vor­ge­se­he­nen Gebrauch zu ver­wen­den. Sämt­li­che Urhe­ber­rech­te, Nut­zungs­rech­te und sons­ti­ge Schutz­rech­te ver­blei­ben bei wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und den Nie­der­las­sun­gen. Eine über den not­wen­di­gen ver­trag­li­chen Gebrauch hin­aus­ge­hen­de Ver­wen­dung, Ver­viel­fäl­ti­gung und Über­las­sung an Drit­te ist dem Ver­trags­part­ner nicht gestat­tet. Der Ver­trags­part­ner wird alle Mit­tel mit Sorg­falt behan­deln.
12.2 Die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und Nie­der­las­sun­gen behal­ten sich ihre Urhe­ber­rech­te an von ihr im Rah­men des Ver­tra­ges erbrach­ten Leis­tun­gen oder Lie­fe­run­gen aus­drück­lich vor. Ent­steht durch die Leis­tun­gen der wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und der Nie­der­las­sun­gen ein Urhe­ber­recht, erhält der Kun­de ein ein­fa­ches, zeit­lich unbe­grenz­tes Recht zur Nut­zung aus­schließ­lich im Rah­men sei­nes Geschäfts­be­trie­bes. Der Kun­de ist zur Unter­li­zen­zie­rung und zur Wei­ter­über­tra­gung nicht berechtigt.

§ 13 Geheimhaltung

13.1 Der Ver­trags­part­ner ist ver­pflich­tet, im Rah­men des Auf­tra­ges ent­ste­hen­de Ein­zel­an­ga­ben über betrieb­li­che sowie tech­ni­sche und sach­li­che Ver­hält­nis­se an denen die wibocon Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH und deren Nie­der­las­sun­gen ein Geheim­hal­tungs­in­ter­es­se haben kann, geheim zu hal­ten, soweit durch beson­de­re Rechts­vor­schrift nichts ande­res bestimmt ist. Des Wei­te­ren ist der Ver­trags­part­ner dar­an gebun­den alle Pro­dukt- und Geschäfts­ge­heim­nis­se – auch nach Been­di­gung des Ver­tra­ges – ver­trau­lich zu behan­deln, nicht an Drit­te wei­ter­zu­ge­ben und nicht für ver­trags­frem­de Zwe­cke zu verwenden.

§ 14 Sal­va­to­ri­sche Klausel

14.1 Soll­te eine die­ser Rege­lun­gen unwirk­sam sein, so wird die Wirk­sam­keit der übri­gen Rege­lun­gen nicht berührt. An die Stel­le der unwirk­sa­men Klau­sel tritt eine recht­lich zuläs­si­ge Rege­lung, die die­ser wirt­schaft­lich am nächs­ten kommt.

§ 15 Höhe­re Gewalt

15.1 Kann eine Par­tei trotz aller Sorg­falt auf­grund von höhe­rer Gewalt wie Natur­er­eig­nis­sen von beson­de­rer Inten­si­tät, krie­ge­ri­schen Ereig­nis­sen, Streik, unvor­her­ge­se­he­nen behörd­li­chen Restrik­tio­nen usw. ihren ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kom­men, wird die Ver­trags­er­fül­lung oder der Ter­min für die Ver­trags­er­fül­lung dem ein­ge­tre­te­nen Ereig­nis ent­spre­chend hinausgeschoben.